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Unzureichende Stellungnahme von Bartling

Als völlig unzureichend und enttäuschend bezeichnet der ehemalige Landtagsabgeordnete und stellv. Vorsitzende der Nienstädter SPD Alfred Reckmann die Stellungnahme des ehem. Innenministers Heiner Bartling zur Anklageerhebung der Staatsanwaltschaft gegen den ehem. MdB Sebastian Edathy.

Nachdem nun seitens der Ermittlungsbehörde nachgewiesen ist, dass vom Dienst-Laptop Edathys kinderpornografische Bilder und Video-Dateien heruntergeladen wurden, ist eine klare und eindeutige Distanzierung vom ehem. MdB und Verurteilung seines Verhaltens aus politischer und moralischer Sicht unausweichlich. Egal, wie man persönlich zu Edathy steht.

Zum Glück konnten Computer-Verbindungsdaten des verschwundenen Edathy-Laptops vom Server des Bundestages ausgewertet werden. Dieses nun eindeutige Fehlverhalten aufgrund persönlicher Neigungen von Edathy kann durch nichts revidiert werden.

Edathy hat durch seine Geschäftsbeziehungen indirekt die sexuelle Ausbeutung von Kindern gefördert. Anstatt sich ärztlichen Beistand zu suchen, hat er als MdB auch Kindergärten besucht.

Bei der SPD und bei den Wählerinnen und Wählern sollte Edathy sich für sein mieses Verhalten entschuldigen und seine wirre Verteidigungsstrategie beenden. Peinlich sind seine Facebook-Gedichte. In der SPD ist für ihn kein Platz mehr. Er sollte austreten, bevor das Parteiordnungsverfahren fortgesetzt wird.

Alfred Reckmann / 18.07.2014


Deutliche Kritik an Edathy

Keinerlei Verständnis für das jetzige und vorherige Verhalten von Sebastian Edathy hat der ehemalige Landtagsabgeordnete Alfred Reckmann. Edathy ist in dieser Angelegenheit nicht Opfer staatlicher Maßnahmen, sondern verantwortliche Person für sein fehlerhaftes und kritikwürdiges Verhalten, d. h. Verursacher. Politiker und auch sonstige Personen des öffentlichen Lebens dürfen ihr Verhalten nicht ausschließlich nach juristischen Kriterien bemessen, sondern politische sowie moralische Inhalte einbeziehen. Edathy selbst hat dies immer gefordert.

Wer als Bundestagsabgeordneter Kindergärten besucht und sich inmitten einer Kindergruppe fotografieren lässt, zuhause als Privatmann Filme und Fotos nackter Jungs sammelt, ist auf jeden Fall politisch und menschlich zu kritisieren. Und diese Art von Privatleben geht viele Menschen etwas an. Ich glaube kaum, dass irgendeine Partei Personen mit Neigungen dieser Art als Kandidat aufstellt bzw. Wählerinnen und Wähler ihre Stimmen dafür geben.

Die armen nackten Jungs auf den Fotos und in den Filmen werden doch auf jeden Fall benutzt und auf eine andere Art missbraucht, damit wie in diesem Fall eine Firma in Kanada, die ebenfalls kinderpornografische Filme und Fotos vertreibt, Geld verdient. Diesen Markt sollte man nicht unterstützen, schon im Interesse des Kinderschutzes.

Auch wenn dies strafrechtlich nicht relevant sein sollte, ist der Ankauf von Nacktfotos von Jungen im Alter von 8-14 Jahren heftig zu kritisieren und moralisch verwerflich. Ebenso jegliche Geschäftsbeziehungen mit Firmen, die Filme mit kinderpornografischen Inhalten vertreiben.

Polizei und Staatsanwaltschaft haben nachvollziehbar gehandelt. Nach den vorliegenden Verdachtsgründen und den gemachten Erfahrungen musste so vorgegangen werden. Aufgrund der kanadischen Ermittlungen konnten 386 Kinder befreit und fast 400 Käufer in mehreren Ländern festgenommen werden. Bedauerlich ist, dass Edathy monatelang Zeit hatte, sich auf eine mögliche Durchsuchung seiner Räumlichkeiten vorzubereiten.

Edathy sollte schnellstens aufhören, sich als Opfer zu verkaufen. Er wurde nicht ungerecht behandelt und öffentlich vorgeführt, wie er gern verkündet. Richtig wäre, sich öffentlich bei den Wählerinnen und Wählern zu entschuldigen, ebenso bei den Mitgliedern im Bundestag und der SPD in Schaumburg und Nienburg. Ernst nehmen sollte der ehemalige Bundestagsabgeordnete seine gesundheitlichen Probleme und sich in eine Behandlung begeben, die seinen Neigungen entspricht und ihm hilft, auf den Erwerb von Fotos und Filme mit nackten Jungs zukünftig verzichten zu können.

Alfred Reckmann / 16.02.2014


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